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Hohlpfosten Söder

06 Aug

Dieser sogenannte Finanzminister und Hohlpfosten Söder will, das sich Griechenland bis Ende des Jahres aus dem Euro verabschiedet. Genau auf das warten doch die Märkte nur, um dann Spanien und Italien platt zu machen. Der Hohlpfosten sollte mal diese Artikel lesen.

Showdown für Europa

Auch von Egon W. Kreutzer

1. August 2012

11.45 Uhr Matt in drei Zügen – das Ende der Euro-Rettung

En passant – im Vorübergehen. Beim Schachspiel ein besonderer Bauernzug, dem ein gegnerischer Bauer zum Opfer fällt.

Je nach Können des Schachspielers handelt es sich dabei allerdings um einen mehr oder minder wohlüberlegten Zug, Anfänger übersehen die Gelegenheit gelegentlich, Schachmeister nehmen sie nur wahr, wenn sich daraus insgesamt ein Vorteil für das eigene Spiel ergibt.

Ich war die letzten beiden Tage viel im Auto unterwegs, habe also „im Passat“ immer nur bruchstückweise Nachrichten gehört und bin aus dem Kopfschütteln nicht herausgekommen.

Im Vorüberfahren wurde mir da erzählt, dass ESM nun vielleicht doch eine Bankenlizenz bekommen soll, also in der Lage sein soll, Geld nicht nur von den Mitgliedsstaaten einzufordern und „Investoren“ Anlagemöglichkeiten zu bieten, sondern selbst Geld zu schöpfen, und dies in jeder beliebigen Menge, wobei ESM dann wiederum in jeder beliebigen Menge Staatsanleihen als Sicherheit annehmen oder gleich selbst kaufen können soll, um sich dann mit eben diesen Sicherheiten bei der EZB Kredite zu besorgen, um die internationalen Geldströme mit beliebigen Mengen Euros speisen zu können.

Und da kam ich mir dann so vor, wie ein Bauer auf dem Spielfeld eines blutigen Anfängers, wo ich gerade in diese unglückliche Position geschoben wurde, die der Gegner nutzen wird, um nicht nur einen Bauern zu schlagen, sondern zugleich die eigene Stellung auf einen Schlag soweit zu verbessern, dass jedem Kundigen das Matt in drei Zügen schon bei einem flüchtigen Blick ins Auge springt.

1. Spanien, Italien, Portugal flüchten unter den Schirm von EFSF, weil ESM ja noch nicht in Kraft ist – das Verfassungsgericht fliegt vom Brett, Gauck unterschreibt und ESM wird alternativlos unmittelbar in Kraft gesetzt, weil EFSF einfach nicht mehr reicht.

2. Die Rating-Agenturen senken das Rating aller Länder der Euro-Zone dramatisch. Für diejenigen, die sich unter dem Rettungsschirm versammeln, weil sie sich dort versammeln – und für die übrigen, weil erkennbar ist, dass sie einer nach dem anderen (Domino-Effekt) unter den zusätzlichen Lasten zusammenbrechen werden. ESM wird dadurch gezwungen, die in den Verträgen festgeschriebene Anfangsposition (700 Milliarden) schon in der ersten Sekunde zu verlassen und von der Möglichkeit, unbegrenzt frisches Geld zu niedrigen Zinsen an die Schuldnerstaaten auszureichen, Gebrauch zu machen.

3. Die Matt-Situation ist da. Die „Investoren“ erkennen, dass sie von EZB und ESM genarrt werden, denn die Euro-Billionen, die ihnen jetzt als Zins- und Tilgungsleistungen zufließen, die sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Weltweit werden Euro-Bestände aufgelöst. Der Euro-Kurs fällt innerhalb von Tagen auf 0,05 US$ und erholt sich nur sehr langsam wieder, stabilisiert sich dann bei 0,25 bis 0,30 US$. Dem totalen Ausverkauf Europas steht nichts mehr im Wege und im Euro-Land bricht endlich die Hyper-Inflation aus.

Jean Claude Juncker, als guter Verlierer, reicht Timothy Geithner die Hand und gratuliert ihm zum Sieg.

Danach gehen sie gemeinsam einen heben – oder so.

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Verfasst von - 6. August 2012 in Uncategorized

 

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